Dr. Ulrich Knufinke (Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa an der TU Braunschweig) führt durch die Ausstellung und gibt detaillierte Einblicke in die Architektur und Historie der fünf gezeigten Synagogen. Im Anschluss haben Besucher*innen die Möglichkeit, ergänzend die Ausstellung zur Neuen Synagoge in Hannover und die Räumlichkeiten der Villa Seligmann zu besichtigen.
Tickets 10/erm.5 Euro. Erhältlich im Webshop, unter karten@villa-seligmann.de oder 0511 844887-200.
Zur Ausstellung
Mit den in der Reichspogromnacht zerstörten Synagogen verschwanden sichtbare Orte einer über Jahrhunderte gewachsenen jüdisch-europäischen Kultur. Forschende der „Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa“ an der TU Braunschweig machen diese zerstörten Orte jüdischen Lebens nun wieder erlebbar: Ihre Architekturmodelle rekonstruieren, was der nationalsozialistische Terror einst vernichtete. Integriert in die Ausstellungen der Kunst- und Menschen-Welten im Landesmuseum und in die Ausstellung zur Neuen Synagoge in der Villa Seligmann eröffnen die Holzmodelle neue Perspektiven und zeigen, dass die jüdische Kultur seit der Spätantike zur Geschichte Europas gehört.

