Das Bildungsangebot der Villa Seligmann
Die Villa Seligmann bietet ein umfangreiches Bildungsangebot für Menschen aller Altersgruppen an. Es richtet sich mit fächerübergreifenden Lernkonzepten in erster Linie an Schulen, aber auch an interessierte Erwachsene.
Inhaltliche Schwerpunkte liegen auf jüdischer Musik, Religion, Kultur sowie den vielfältigen Lebensrealitäten jüdischer Menschen weltweit. Die Villa Seligmann versteht sich als Begegnungsort für jüdisches Leben in all seiner Diversität in Deutschland und fördert aktiv den Dialog zwischen unterschiedlichen Kulturen und Weltanschauungen.
Durch diverse Bildungsangebote möchte die Villa Seligmann ihren Teil zum dauerhaften Erhalt und zur Stärkung demokratischer Werte beitragen. Bei uns sind alle Interessierten, ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene, herzlich willkommen. Wir freuen uns auf den Austausch und das gemeinsame Lernen – voneinander und miteinander.
Gerne kommen wir direkt mit Ihnen ins Gespräch.
Angebot zum Abitur-Schwerpunkt-Thema im Fach Geschichte “Jüdisches Leben in Deutschland im langen 19. Jahrhundert”
Im Zeitraum Januar bis Juli 2026 bietet die Villa ein umfangreiches Angebot zum Abitur-Schwerpunkt-Thema im Fach Geschichte “Jüdisches Leben in Deutschland im langen 19. Jahrhundert” an. Das Angebot findet in Kooperation mit dem hannoverschen Historiker Dr. Peter Schulze statt.Auf den folgenden Seiten sind verschiedene Formate als “Module” aufgeschlüsselt, die einzeln oder kombiniert, an den Lehrplan angepasst, besucht werden können.
Die Angebote vor Ort in der Villa Seligmann sind grundsätzlich von Montag bis Donnerstag im Zeitraum 9-16 Uhr zu buchen. Die externen Angebote sind nach Vereinbarung möglich. Bei Interesse bitten wir um Kontaktaufnahme zur individuellen Planung Ihres Besuches.
Sonderveranstaltungen
11. Juni: Lesung mit Autor Ron Segal
Am Vormittag des 11. Juni bietet der Autor Ron Segal eine Lesung seines Buches “Jeder Tag wie heute” an. Die Veranstaltung ist für Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse geeignet.
Adam Schumacher, der Held des Debütromans von Ron Segal, ist ein neunzigjähriger israelischer Schriftsteller und Holocaust-Überlebender. Einst vor den Nazis geflüchtet, reist er nun, viele Jahre später, zum ersten Mal zurück nach Deutschland, um für ein Literaturmagazin seine Erinnerungen aufzuschreiben.
Ausgerechnet dort, wohin er nie zurückkehren wollte, merkt er, dass ihn sein Gedächtnis immer öfter im Stich lässt. Ihm wird klar, dass nicht mehr viel Zeit bleibt, das Versprechen an seine verstorbene Frau einzulösen: bevor er sie vergessen haben würde, ihrer beider Lebensgeschichten aufzuschreiben.
Ron Segal, geb. 1980 in Israel, hat an der Sam Spiegel Film and Television School Jerusalem studiert. Sein Abschlussfilm wurde auf vielen internationalen Festivals gezeigt, das von ihm verfasste Drehbuch vom Goethe Institut ausgezeichnet. Seit 2009 lebt er mit Unterbrechungen in Berlin, zuletzt als Stipendiat der Akademie der Künste zu Berlin, um einen Animationsfilm zu »Jeder Tag wie heute« fertigzustellen.
Zur Anmeldung füllen Sie bitte das Kontaktformular aus und wählen Sie “Sonderveranstaltung 11. Juni” aus.
Einen interaktiven Rückblick auf vergangene Veranstaltungen finden Sie hier: