Teil I: Vortrag – Paris zur Zeit des Bürgerkönigs Louis-Philippe
Im Mittelpunkt des einleitenden Vortrags steht die Kulturszene der Seine Metropole um 1840. Wagner hat, wie sein Landsmann Heinrich Heine, die Pariser Kulturszene dieser Zeit in amüsanten Feuilletons beschrieben; auch mit ihrer Hilfe soll Paris, um Wagners böses Wort von der „femme entretenue der Welt“ – „Die Mätresse, die sich aushalten lässt“ zu zitieren, porträtiert werden. Richard Wagner lebte 1839 bis 1842 in dieser höchst pulsierenden Stadt.
Dr. Frank Piontek (Bayreuth) wird das kulturelle und soziale Leben der französischen Metropole, in der Wagner vergeblich anzukommen hoffte, vorstellen. Hier suchte er Kontakt zum König der Grand Opéra, Giacomo Meyerbeer und hier kam er mit dem Gedankengut der Sozialisten und des deutschen Emigranten Karl Marx in Berührung.
Teil II: Konzert – Paris, Inspirationsquelle der Kunst
Der zweite Teil ist eine musikalische Hommage an Paris als Zentrum jüdischen Lebens mit Heinrich Heine Vertonungen von Felix Mendelssohn- Bartholdy und anderen sowie Musik von Franz Liszt, Friedrich Kalkbrenner und Philip Lasser, interpretiert von Esther Choi, Mezzosopran, David Jun Chen und Paul Weigold, Klavier.
Tickets zu 26/18/erm. 8 Euro sind im Webshop, unter karten@villa-seligmann.de oder Tel. 0511 844887-200 erhältlich.




