All exhibitions are open every Monday and Wednesday with free admission between 10 am and 5 pm. Changes will be announced here.
Current exhibitions
- Jewish life in Germany
- The New Synagogue of Hanover
- Hebrew calligraphy
Description

“Faces and stories”
Jewish life in Germany
Term: Until the end of 2026
The poster exhibition at MiQua Cologne creates opportunities to learn and tell stories, also to counteract prejudices that promote anti-Semitism and distance. 16 roll-ups focus on significant low and high points in 1700 years of German-Jewish history. QR codes are also attached to the roll-ups, which link to various online offers from MiQua.
The poster exhibition and its contents are an ideal starting point for schools, but also for a general, interested public to learn more about the history and present of Jews in Germany.
Mehr zur Ausstellung
Im Jahr 321 erließ Kaiser Konstantin ein Edikt, das auch Juden zur Übernahme von Ämtern im Stadtrat Köln verpflichtete. Dies gilt heute als frühester Hinweis für die Existenz jüdischen Lebens nördlich der Alpen. In 2021 feierten wir deshalb bundesweit 1700 Jahre jüdisches Leben in deutschen Landen.
Dieses Festjahr hat das MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln zum Anlass genommen, mit einer Posterausstellung den Spuren jüdischen Lebens in Deutschland nachzugehen und sie vielfältig zu beleuchten.
Die Ausstellung schafft Angebote zum (Kennen-) Lernen und Erzählen, auch um antisemitismus-und distanzfördernden Vorurteilen entgegen-zuwirken. 16 Roll-ups thematisieren markante Tief- und Höhepunkte der 1700 Jahre währenden deutsch-jüdischen Geschichte. Auf den Roll-ups sind zudem QR-Codes angebracht, die auf verschiedene Online-Angebote des MiQua weiterleiten.
Die Posterausstellung und ihr Inhalt sind ein idealer Startpunkt für Schulen, aber auch für ein allgemeines, interessiertes Publikum, um mehr über die Geschichte und Gegenwart der Juden*Jüdinnen in Deutschland zu erfahren. Oft von biografischen Erzählungen ausgehend wird die Perspektive auf ganz Deutschland ausgeweitet. Der Fokus liegt auf der Alltagsgeschichte; Meilensteine in Geschichte und Politik werden mit ihren Konsequenzen durch die Erzählung konkreter Personen verdeutlicht.
Über die QR-Codes in der Posterausstellung kann ein virtueller Rundgang durch die ausführlichere Ausstellung die Posterausstellung vertiefen. Dadurch bieten sich auch zahlreiche weitere didaktische Möglichkeiten.
Die Ausstellung wird mit der freundlichen Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung gezeigt.

Informationen für Schulen
Die Ausstellung kann in der Gruppe begangen oder von den Teilnehmenden einzeln erkundet werden. Nachfolgend bieten wir Ihnen einige Ideen, wie Sie Ihre Gruppe zur selbständigen Arbeit mit den Roll-ups anleiten können. Angesetzt werden 60 Minuten zur Arbeit mit der Posterausstellung, wobei es sich bei interessierten und diskussionsfreudigen Klassen empfiehlt, 80 Minuten einzuplanen. Keinesfalls sollte auf die Abschlussphase verzichtet werden.
Es sind grundsätzlich zwei Varianten möglich:
Variante 1 Bei dieser Variante wird nur mit der Posterausstellung gearbeitet, ohne Zugang zu den multi-medialen Inhalten.
Variante 2 Bei der zweiten Variante wird mit Posterausstellung und multimedialen Inhalten gearbeitet, die in QR-Codes auf den Plakaten enthalten sind. Nutzen Sie dazu bitte mitzubringende private oder schulische Endgeräte.
Bei Interesse freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme zur individuellen Planung Ihres Besuches:
Villa Seligmann Bildung
Hohenzollernstraße 39 | 30161 Hannover
Tel. 0511 844887 203
bildung@villa-seligmann.de
Handreichung mit Unterrichtsmaterialien zur Posterausstellung des MiQua: Herunterladen
Downloads
Handreichung mit Unterrichtsmaterialien zur Posterausstellung des MiQua: Herunterladen
360°-Rundgang und QR-Codes: Herunterladen

© Heiner Schlote
“How good are your tents, Jacob”
The New Synagogue in Hanover from 1870
Duration: Until June 2026
The exhibition is a production of the Hanoverian historian Dr. Peter Schulze. It shows plans and pictures of the New Synagogue, documents the building designs by the architect Edwin Oppler, the interior design and the exterior exposure as well as the positive response from the public and commemorates the destruction by the National Socialists on November 9, 1938.
Mehr zur Ausstellung
„Ma towu – Wie gut sind deine Zelte, Jakob“ – mit einem Gebet beginnt die feierliche Einweihung der Neuen Synagoge in Hannover am 15. September 1870. Die jüdische Gemeinde übernimmt ihr neues Bethaus in der stolzen Überzeugung, „dass wir jetzt eine der schönsten Synagogen Deutschlands besitzen.“
Die Geschichte der Neuen Synagoge ist auf vielfältige Weise mit dem Leben und Schicksal der Juden verknüpft. Mehrere Generationen versammeln sich hier zum Gebet und zur Verkündung von Gottes Wort, tragen Freuden und Leiden von der Geburt bis zum Tod hierher. In der Synagoge wirken die Rabbiner Samuel Ephraim Meyer, Selig Gronemann, Samuel Freund und Emil Schorsch sowie die Kantoren Heinrich Berggrün, Adolf Lazarus, Gerson Linhardt und Israel Alter.
Die Ausstellung ist eine Produktion des hannoverschen Historikers Dr. Peter Schulze. Sie zeigt Pläne und Bilder der Neuen Synagoge, dokumentiert die Bauentwürfe des Architekten Edwin Oppler, die Gestaltung im Innern und die Freistellung nach außen sowie die positive Resonanz in der Öffentlichkeit und erinnert an die Zerstörung durch die Nationalsozialisten am 9. November 1938.
Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Historischen Museum Hannover statt.



Marcel Domeier
Hebrew calligraphy
Duration: Until June 2026
An exhibition about art and crafts, religion and tradition
Works by Akiva Roszkowski
Mehr zur Ausstellung
Für den 34-jährigen Akiva Roszkowski begann alles während der Coronazeit, als er sich aus purer Neugier Kalligrafie-Stifte anschaffte und die hebräischen Buchstaben nachzeichnete. Was als einfache Übung begann, wurde schnell zu einer tiefen Faszination und schließlich zu seiner Berufung.
Heute steht der gebürtige Niedersachse kurz vor dem Abschluss seiner Ausbildung zum Sofer Stam (Toraschreiber) am Rabbinerseminar „Or Jonathan“ in Hamburg. Eine Torarolle zu schreiben bedeutet ihm weit mehr, als nur Buchstaben fehlerfrei zu kopieren. Jeder einzelne Strich folgt einer jahrtausendealten Tradition, in der selbst kleinste Nuancen eine große Bedeutung haben. Die Form der Buchstaben, das Pergament, die Tinte – alles hat seine eigenen Gesetze. Doch seine Arbeit geht über das Schreiben heiliger Texte hinaus. Die hebräische Kalligrafie ist für ihn eine hohe Kunstform, die Geschichte, Spiritualität und Handwerk verbindet. Damit schreibt er mit jedem Buchstaben in das Leben einer Jahrtausende alten Tradition weiter.
We kindly point out that photos and videos may be taken during these exhibitions, which will be published on our website and/or social media channels and used for press work. By participating, visitors to this event agree to this.
