19.10.2019
19:30 Uhr



Eine jüdi­sche Odyssee

Micha­el Tsal­ka (Kla­vier)

Der inter­na­tio­nal gefrag­te Tas­ten­vir­tuo­se Micha­el Tsal­ka befasst sich mit dem Oeu­vre jüdi­scher Kom­po­nis­ten ver­schie­de­ner Natio­na­li­tä­ten von der Roman­tik bis heu­te. Das Pro­gramm beinhal­tet Wer­ke von Ignaz Mosche­les, Györ­gy Lige­ti, Erich W. Korn­gold sowie die Urauf­füh­rung eines Wer­kes des israe­li­schen Kom­po­nis­ten Avi Ber­man. Zur the­ma­ti­schen Abrun­dung spielt Tsal­ka zusam­men mit Eliah Saka­kus­hev-von Bis­marck die ers­te Sona­te für Cel­lo und Kla­vier von Mie­c­zysław Wein­berg. Die­ses Kon­zert ist eine ein­zig­ar­ti­ge Gele­gen­heit, die Schön­heit und Aus­drucks­kraft die­ser damals zum Teil ver­bo­te­nen Musik aus ers­ter Hand zu erleben.

 

Geför­dert durch

 

PROGRAMM
Salo­mo­ne Ros­si (1570–1630)
Impro­vi­sa­tio­nen über die Sona­te “Set­ti­ma sopra”

W. A. Mozart (1756–1791)
L’A­ria d’un Balet­to, Mozarts Gigue, K. 574
Györ­gy Lige­ti (1923–2006)
Ligeti’s Hun­ga­ri­an Rock (Cha­conne), 1978

Moses Wein­berg (1919–1996)
Sona­te für Cel­lo und Kla­vier Nr. 2 in g‑moll, op. 63, (1960)
I. Moderato
II. Andante
III: Allegro

Avi Ber­man (Jeru­sa­lem, 1971-)
“To the Life of Dead Loves” — deut­sche Urauf­füh­rung. Micha­el Tsal­ka 2019 zugeeignet

Ignaz Mosche­les (1794–1870)
Dra­ma­ti­sche Fan­ta­sie über ver­schie­de­ne Ari­en, auf­ge­führt von Giudit­ta Pas­ta, op. 71

Felix Men­dels­sohn (1809–1847)
Prä­lu­di­um und Fuge in e‑moll, op. 35, Nr. 1

Geor­ge Gershwin (1898–1937)
“Rial­to Ripp­les” — ein Rag­time (1917)
Zwei Lieder

 

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