11.07.2021
16:30 Uhr



Bene­fiz­kon­zert zur Ein­stim­mung auf die Rigi Musik­ta­ge — eine Koope­ra­ti­ons­ver­an­stal­tung mit beson­de­rem Hintergrund!

 

Dan Zhu, Vio­li­ne
Die­mut Pop­pen, Vio­la und künst­le­ri­sche Leitung
Wolf­gang Leh­ner, Vio­lon­cel­lo
Ivo Haag und Chia­ra Opa­lio, Kla­vier

 

Im Pro­gramm hören Sie Wer­ke jüdi­scher Komponisten:

Gus­tav MAHLER — Quar­tett­satz a‑moll (1876)
Ernest BLOCH — Rhap­so­die aus Suite Hébraï­que für Vio­la und Klavier
Györ­gy KURTÁG — Vier Stü­cke aus Játékok
Felix MENDELSSOHN — Lied ohne Wor­te As-Dur op. 38 Nr. 6 (Duet­to)
Erich Wolf­gang KORNGOLD — Suite für Vio­li­ne und Kla­vier Much Ado About Not­hing op.11
Felix MENDELSSOHN — Kla­vier­quar­tett h‑Moll op. 3

 

Ein­tritt 50 CHF (Pausen-Apéro inklusive)
Limi­tier­te Plätze
Anmel­dun­gen erbe­ten unter: tickets@rigi-musiktage.ch oder Tel. +41 79 734 89 45

 

Zum Hin­ter­grund:

Am 9. Sep­tem­ber 2021 jährt sich der Geburts­tag der Haus­her­rin der Vil­la Selig­mann, Johan­na Selig­mann geb. Cop­pel, zum 160. Male. Sie über­leb­te die Nazi-Zeit und die Kriegs­jah­re in der Schweiz, indem sie zunächst im Park­ho­tel Vitz­nau wohn­te. 1949 starb sie in Luzern. Ihr Sohn Edgar wur­de am 10. Novem­ber 1938 ver­haf­tet, in den KZ Buchen­wald inter­niert und nach weni­gen Wochen unter der Bedin­gung frei­ge­las­sen, dass er Deutsch­land ver­lässt. Er fand Zuflucht in Vitz­nau, wo er kurz dar­auf starb. Auch ande­re Mit­glie­der der jüdischen Fami­lie konn­ten dem Holo­caust nicht entkommen.

 

SPURENSUCHE: Die Hausherrin

160 Jah­re Johan­na Selig­mann – das Filmprojekt