13.04.2020
17:00 Uhr



In Zusam­men­ar­beit mit Dorn Music und Bern­hard Flei­scher Moving Images prä­sen­tie­ren wir das zwei­te Kam­mer­kon­zert der Digi­tal­rei­he qchamberstream.com live aus der Vil­la Seligmann.

 

Eli­sa­beth Kuf­fe­rath — Vio­li­ne und Bratsche

Kiveli Dör­ken — Klavier

 

Mit dem Erwerb eines Kon­zert­pas­ses von 25 € (Ein­heits­preis) erle­ben Sie das Kon­zert ein­ma­lig, LIVE am 13. April 2020, 17 Uhr. Danach kön­nen Sie über den Strea­ming-Kanal es eine Woche lang buchen.

 

Zum Live-Stream

 

PROGRAMM

Felix Men­dels­sohn Bar­thol­dy — Sona­te in f‑Moll für Vio­li­ne und Kla­vier, op. 4 // Lucia­no Berio - Sequen­za VIII für Vio­li­ne solo // Györ­gy Kur­tág: Hom­mage à J.S.B. // Ernest Bloch: Solo Suite für Vio­li­ne // Johan­nes Brahms: Sona­te Nr. 1 für Kla­vier und Vio­la in f‑Moll, op. 120

 

Eli­sa­beth Kuf­fe­rath zur Pro­gramm­aus­wahl„Für uns Musi­ker ist Musik die Spra­che unse­rer See­len. Ich freue mich dar­auf kom­men­den Mon­tag mit der wun­der­ba­ren Musi­ke­rin und Freun­din Kiveli Dör­ken musi­zie­ren zu dür­fen und hof­fe, dass vie­le Leu­te das Online-Kon­zertan­ge­bot anneh­men wer­den. Mei­ne Gage wer­de ich an Musikerkolleg*innen spen­den, die der­zeit öko­no­misch in Bedräng­nis sind. Wir spie­len zu Beginn die lei­den­schaft­li­che Sona­te in f‑Moll des blut­jun­gen Men­dels­sohn. Dann folgt eine Rei­he mei­ner Lieb­lings­stü­cke, die sich alle einer ganz eige­nen Spra­che bedie­nen: die Gei­gen­se­quen­za von Berio, die im wil­den Auf­ruhr beginnt und in einem gro­ßen musi­ka­li­schen Span­nungs­bo­gen zu einem zar­ten, ver­söhn­li­chen Ende fin­det. Eini­ge Minia­tu­ren von Kur­tág, bei denen in jedem Ton eine gan­ze Welt zu ste­cken scheint. Und die ers­te Solo­sui­te von Bloch, reich an roman­ti­schen Har­mo­nien und rhap­so­dischen Ges­ten. Am Ende des Pro­gram­mes steht noch eine Sona­te in der düs­ter-tra­gi­schen Ton­art f‑moll, ein Spät­werk von Johan­nes Brahms, in dem er die Stim­mung von tie­fer Dun­kel­heit zu strah­len­dem Licht führt. Ein zuver­sicht­li­ches Ende.“

 

Als Haus der jüdi­schen Musik und Kul­tur steht die Vil­la Selig­mann heu­te mehr denn je für offe­ne Begeg­nun­gen, berei­chern­de Ver­bin­dun­gen, hoch­wer­ti­ge Dar­bie­tun­gen und her­aus­ra­gen­de Qua­li­tät. In krea­ti­ver Zusam­men­ar­beit mit unse­ren Part­nern wer­den wir zum Aus­tra­gungs­ort einer neu zu erle­ben­den Kon­zert­erfah­rung und hal­ten damit Schritt mit einer Zeit, die zuneh­mend von Wan­del und Ver­än­de­run­gen geprägt sein wird.”

Eliah Saka­kus­hev-von Bis­marck, Direk­tor der Vil­la Seligmann