08.12.2019
17:30 Uhr



Noah Ben­dix-Bal­gley (Vio­li­ne), Eli­save­ta Blu­mi­na (Kla­vier) und Eliah Saka­kus­hev-von Bis­marck (Cel­lo)

Am Tag genau vor 100 Jah­ren wur­de der pol­nisch-rus­si­sche Kom­po­nist Mie­c­zysław Wein­berg gebo­ren. Als Zeug­nis der wan­dern­den jüdi­schen Iden­ti­tät wird sein Name bis heu­te in drei Spra­chen und drei Alpha­be­ten unter­schied­lich genannt. Ähn­lich wie sein enger Freund Schosta­ko­witsch setz­te Wein­berg die Spra­che der Musik zum Wider­stand gegen die poli­ti­sche und die eth­ni­sche Unter­drü­ckung ein.

In die­sem Pro­gramm illus­trie­ren der Kon­zert­meis­ter der Ber­li­ner Phil­har­mo­ni­ker Noah Ben­dix-Bal­gley, die schil­lern­de rus­sisch-deut­sche Pia­nis­tin Eli­save­ta Blu­mi­na und der Cel­list Eliah Saka­kus­hev-von Bis­marck die ver­hal­te­ne und zugleich aus­drucks­vol­le Per­sön­lich­keit des Komponisten.

 

Geför­dert durch

 

PROGRAMM

Mie­c­zysław Wein­berg (1919 — 1996)
Sona­ti­ne für Vio­li­ne und Kla­vier op. 46

Gri­go­ri Frid (1915 — 2012)
“Unga­ri­sches Album” op. 54 für Kla­vier (Aus­wahl)

Boris Pigo­vat (1953 — )
Jüdi­sche Hoch­zeit (2008) für Kla­vier­trio (Gio­ra Feid­man zugeeignet)

Mie­c­zysław Wein­berg (1919 — 1996)
Kla­vier­trio op. 24 (1945)


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