In Zusammenarbeit mit der Universität Augsburg gründete Andor Izsák im Jahr 1988 – zunächst in Augsburg – das Europäische Zentrum für Jüdische Musik. 1992 wird das Zentrum ein Institut der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Zu den Aufgaben des Europäischen Zentrums für Jüdische Musik zählt die Rekonstruktion und Dokumentation der synagogalen Musiktradition, wie sie bis zur „Reichspogromnacht“ von 1938 in fast jeder größeren jüdischen Gemeinde in Deutschland zu hören war. Das Europäische Zentrum für Jüdische Musik verfügt über eine einzigartige Sammlung an Dokumenten, Noten, Aufnahmen und Synagogenorgeln. In Konzerten und Ausstellungen stellt das Europäische Zentrum für Jüdische Musik die Musik der Synagoge einer breiten Öffentlichkeit vor. In seiner Schriftenreihe erscheinen kommentierte Noteneditionen sowie wissenschaftliche Abhandlungen zur jüdischen Musik.